FAQ

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Die Investitionskosten liegen im Bereich von 2'000 bis 4'000 CHF/kWp. Die Preisdifferenzen kommen von den verschiedenen Dachvarianten wie Steildach Indach/Aufdach, Flachdach oder Fassade.

Als Richtwert kann man für eine 4-köpfige Familie mit einer Solaranlage (24m2) mit einer Leistung von 3.5 kWp den jährlichen Strombedarf (3500 kWp) in etwa decken. Es ist zu beachten, dass der Nachtstrom vom Netz bezogen wird, ausser man wählt eine Speicherlösung im Haus (Batterie, Wasserstoff, Eisspeicher).

Die Photovoltaikanlage kann per schriftlicher Anmeldung bei der Swissgrid angemeldet werden. Nach der Inbetriebnahme wird der aktuelle Fördertarif gemäss der Anlagengrösse festgesetzt und die Anlage kommt auf eine Warteliste. Details dazu finden sie unter "Änderung Energiegesetz per 1. Januar 2014".

Die Investitionen in eine Photovoltaikanlage kann grundsätzlich steuerliche abgezogen werden. Genauere Angaben erhalten Sie unter: Merkblatt Steuerpraxis oder bei der Energiefachstelle Ihres Kantons sowie bei der Gemeinde.

Mit einer Solaranlage machen Sie eine wertvolle Investition in die Zukunft. Die Solarmodule liefern über 30 Jahre lang Strom.

Ja, Anbieter technischer Versicherungen versichern ihre Anlage gegen Diebstahl, Ertragsausfall, Glasbruch, etc. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

In Frage kommen z.B.: Freiflächen, Flach- und Steildächer, Fassaden, Vordächer zur Beschattung, Warteräume bei Bus- oder Tramstationen, Carports oder Velounterstände.

Richtwert: 1 Mensch benötigt pro Jahr 1000 kWh – dies entspricht einer Fläche von 6 bis 8 m2, resultierend in einer Generatorleistung von 1 kWp.

Folgende Faktoren beeinflussen den Stromertrag pro m2 (Optimum in Klammern):
  • Neigung (20-40°)
  • Ausrichtung der Anlage (Südosten – Süden (ideal) - Südwesten)
  • Höhe über Meer (500-1800)

Mögliche Dach-Montagearten sind Aufdach oder Indach. Welche Methode zum Zug kommt, wird u.a. durch die Statik des Daches bestimmt

In einigen Kantonen sind die Anlagen bewilligungsfrei. Es empfiehlt sich jedoch, immer eine schriftliche Bestätigung einzuholen!

 

  • Installationsanzeige durch eine Elektroinstallationsfirma
  • Anschlussgesuch für Energieerzeugungsanlagen
  • Gesuch um Planvorlage beim ESTI falls eine Phase grösser als 3kVA, drei Phasen grösser 10kVA. Kostenpflichtig, Abnahme durch Inspektor des ESTI
  • Beglaubigung durch EVU (bis und mit einer Grösse von 30 kVA, grösser durch unabhängigen Auditor).
  • Abnahmemessung durch Elektroinstallationsfirma – Sicherheitsnachweis erstellen

Höchste Priorität muss der Sicherheit betreffend Personal, der Situation auf Dach und bei allen elektrischen Installation eingeräumt werden. Eine effiziente und minutiöse Koordination der verschiedenen Lieferanten, Materiallieferungen und des involvierten Personals ist das entscheidende Erfolgskriterium. Ausgesprochen wichtig ist auch die Qualitätssicherung hinsichtlich Komponenten und Montage.

Um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, empfiehlt es sich, regelmässige die folgenden Arbeiten ausführen zu lassen – idealerweise durch den Anlagen-Ersteller:
  • Wartung: 1-2 mal jährlich
  • Unterhalt (Reinigung der Anlage): Je nach Situation vor Ort
  • 24h-Überwachung und Erfolgskontrolle durch einen Solarlog (Beispiel: http://gyger.solarlog-web.ch/469.html)

Die Photovoltaikanlage (PVA) wird in einen bestehenden Kreislauf eingesetzt/gebaut. Die Sonne setzt in einer Stunde so viel Energie frei wie die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr an Energie verbraucht. Durch die auf das Solarmodul auftreffenden Lichtteilchen (Photonen) wird in den Siliziumzellen eine Energieumwandlung bewirkt. Lichtenergie wird in elektrische Energie umgewandelt: In der Zelle entsteht eine elektrische Spannung, Elektronen setzen sich in Bewegung, ein Gleichstrom beginnt zu fliessen.

Diese Darstellung stammt aus der Broschüre «Solarstrom, unerschöpfliche Energie» des Branchenverbands Swissolar. Die Broschüre erläutert anschaulich das gesamte Funktionsprinzip einer Photovoltaikanlage und kann direkt bei Swissolar heruntergeladen werden. Sämtliche Infobroschüren von Swissolar können hier heruntergeladen oder per Post bestellt werden: www.swissolar.ch/de/info/broschueren

Über die Anschlusskabel der PVA wird der Gleichstrom zu einem sogenannten Wechselrichter transportiert und in Wechselstrom umgerichtet. Neben dieser Aufgabe managt der Wechselrichter die Leistungs- und Spannungsschwankungen der PVA und ermittelt ständig den Maximum Power Point (MPP). Das heisst es wird der maximal mögliche Leistungspunkt aus den anliegenden Strom/Spannungswerten (P = U x I) gesucht. Bestmöglicher Leistungspunkt = Bestmöglicher Ertrag! Weiter stellt das Gerät die Einhaltung der nötigen Sicherheitslimiten sicher und kann diese nötigenfalls auch umsetzen (Überlastungen oder Fehler durch äussere Einflüsse wie z.B. ein Blitzschlag). Der Strom ist nun bereit, um an die umliegenden Verbraucher sowie ins nationale Netz abgegeben und verbraucht zu werden.